Akustisches Monitoring im Wald: Was der Frühling 2026 in Sattelbrunnen verrät
Zwischen Januar und April 2026 haben wir auf der Fläche Sattelbrunnen akustisches Monitoring eingesetzt — 13 Arten dokumentiert, 45,5 % Artenreichtum, dominiert von der Tannenmeise.
Ein Frühling zum Hören: Akustisches Monitoring im Wald Sattelbrunnen.
Zwischen 13.01.2026 und 13.04.2026 haben wir auf der Fläche Sattelbrunnen akustisches Monitoring eingesetzt. Dokumentiert wurde, wie die Fläche klingt — und damit, wie sie tatsächlich genutzt wird.
Erfasst wurden 13 Arten, der Artenreichtum liegt bei 45,5 % der potenziell nachweisbaren Arten. Das Klangbild ist klar waldgeprägt: dominiert von der Tannenmeise und ergänzt durch Arten wie Kleiber, Waldbaumläufer, Wintergoldhähnchen und weitere typische Waldvögel. Es handelt sich um eine Einzelflächenanalyse — ein akustisches Porträt von Sattelbrunnen im Frühjahr 2026.
Nutzung statt nur Struktur
Vegetationsdaten zeigen, wie eine Fläche aussieht. Akustisches Monitoring zeigt, wie sie genutzt wird. Die registrierten Arten besetzen unterschiedliche Nischen — von der Kronenschicht über Stämme und Rinde bis in Übergangsbereiche. Das Monitoring erfasst, wie der Lebensraum in mehreren Ebenen genutzt wird.
Was die Akustik über das Frühjahr 2026 verrät
- Klare Dominanz der Tannenmeise — der Standort wird akustisch stark von einer Waldart geprägt.
- Strukturreiche Nutzung des Bestands — Kleiber und Waldbaumläufer zeigen aktive Nutzung.
- Frühjahrsaktive Ergänzung durch typische Singvögel — saisonale Bespielung des Bestands.
- Generalisten in der Nebenrolle — das waldspezifische Profil bleibt erhalten.
So klingt der Frühling auf Sattelbrunnen
Der Zeitraum 13.01. bis 13.04.2026 zeigt Sattelbrunnen als waldgeprägten, akustisch aktiven Standort. Der Frühling 2026 im Bayerischen Wald klingt nach einem Lebensraum, der in mehreren Ebenen genutzt wird.